Review: November

Hallöchen zusammen,

ich kann gar nicht glauben, dass ich es ENDLICH mal wieder seit EWIGKEITEN geschafft habe einen Blogpost zu veröffentlichen :O Ich muss aber auch ganz ehrlich zugeben, dass mir in den letzten Monaten die Zeit und vor allem auch einfach die Lust zum Tippen gefehlt hat. November und Dezember waren so vollgestopft mit Terminen, Verabredungen und Festen, dass ich zu gar nichts mehr gekommen bin und im neuen Jahr wusste ich dann nicht mehr so Recht wo ich überhaupt wieder anknüpfen soll. Dieses Wochenende habe ich also die Gelegenheit genutzt und versucht die letzten Monate ein bisschen zu sortieren. Wer mir auf Instagram folgt, hat aber mit Sicherheit auch so das ein oder andere schon mitbekommen, denn da bin ich wirklich deutlich aktiver unterwegs 😀 Dennoch finde ich es ist nochmal was ganz anderes einen Blogpost zu verfassen da es 1. persönlicher ist und 2. nochmal ein ganzes Stück mehr Mühe und Zeit drinnen steckt als in irgendwelchen Instastorys- und Beiträgen. In den nächsten Veröffentlichungen werde ich einfach nochmal zusammenfassend darstellen, was in den letzten Monaten so los war. Dabei gehe ich chronologisch vor und beginne mit dem November. Ich finde es echt erschreckend wie schnell die Zeit doch mal wieder an mir vorbeigerast ist. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich in nächster Zeit wieder öfter zum Schreiben kommen werde. Das fehlt mir nämlich schon, aber jeder der Vollzeit arbeitet und zusätzlich einen straffen Freizeitplan hat, kann mit Sicherheit nachvollziehen, dass die Zeit für einen selber doch jedes mal wieder zu kurz kommt.

Ende Oktober habe ich mit meiner Familie ein paar Tage in Rom verbracht. Ich war dort bereits schon mal im Jahr 2013 mit meinem Freund unterwegs und ich liebe diese Stadt von ganzem Herzen *.* Die Geschichte, die Architektur, das Essen, der Flair… einfach alles! Aber ich bin auch generell ein absoluter Italien-Fan. Seit ich denken kann bin ich jedes Jahr mit meiner Familie über Pfingsten an die Adria gefahren und ein Jahr ohne Italien-Urlaub ist für mich kaum vorstellbar. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter. Jeden Tag gab es strahlenden Sonnenschein und um die 20 Grad. Das perfekte Sightseeing-Wetter. Glücklicherweise hatten wir den Roma Pass und konnten überall ohne Anzustehen hinein. Wir waren auch echt fleißig unterwegs und haben sehr viele Sehenswürdigkeiten erkundet.

Ich finde es meistens gar nicht so einfach sich zu diesem Anlass ein passendes Outfit zu suchen. Es soll ja schließlich bequem sein, man möchte weder frieren noch schwitzen und im Idealfall soll es natürlich auch noch gut aussehen 😀 Am Besten finde ich daher immer den Zwiebel-Look. Einfach den Pulli, die Jacke oder den Cardigan nach Belieben an- und wieder ausziehen können. Am Wichtigsten sind mir aber die Schuhe. Ohne bequeme Schuhe ist der Tag eigentlich schon gelaufen, bevor er überhaupt begonnen hat. Vor allem wenn man nicht einfach von Café zu Café zieht, sondern wirklich einige Kilometer am Tag zurücklegt. In Amsterdam ist es mir nämlich tatsächlich so ergangen, dass ich mir direkt am ersten Tag durch die Schuhe Blasen gelaufen habe. Man kann sich dann auf nichts anderes mehr konzentrieren, was echt schade und unnötig ist. Seitdem achte ich penibel auf mein Schuhwerk bei Städtereisen. Das passiert einem echt nur einmal im Leben haha. Ganz besonders gut gefallen mir Leggings, Tops oder kürzere Kleidchen unter Pullovern oder die Rock-Pullover-Kombi an sonnigen Herbsttagen.

Kurz nach unserem Rom-Aufenthalt stand dann auch schon mein 27. Geburtstag vor der Tür. Wir waren eine nette Runde, um ein bisschen reinzufeiern. Der 27. ist ja jetzt wirklich keine besondere Zahl und an einem Montag Geburtstag zu haben ist sowieso echt undankbar. Jeder muss am nächsten Tag wieder früh raus und generell ist der erste Wochentag ja doch ein eher unbeliebter Tag für die meisten Menschen. Daher habe ich mich auch entschieden nicht besonders groß zu feiern, sondern alles in allem gemütlich zu halten. Das war auch definitiv die richtige Entscheidung, da ich durch meinen Rom-Aufenthalt sowieso noch ziemlich K.O. war und sicherlich keinen Nerv gehabt hätte eine Party zu organisieren. Meine liebste Kindergarten-Freundin hat für uns mexikanisch aufgetischt und da es was zu Essen gab, war ich von Vornherein schon rundum glücklich haha. Zum Glück hatte ich den Montag noch frei und konnte den Tag nutzen, um die Wohnung wieder aufzuräumen, meine schönen Geschenke zu begutachten und gemeinsam Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Die liebe Omi ließ es sich natürlich auch nicht nehmen nochmal ordentlich für uns aufzutischen. Erwähnt habe ich ja bereits hier, dass ich mir eine Cluse-Uhr wünsche, nur dass ich mich letztendlich doch für das komplett silberne Modell entschieden habe. Auch die süßen Windlichter waren ein Teil meiner Geschenke.

Eines meiner absoluten Highlights im November war definitiv, dass ich meine allerbeste Freundin von früher, die ich seit vier Jahren nicht mehr gesehen hatte, ganz spontan wieder getroffen habe. Wir waren zuerst lecker im Backspielhaus Brunchen und sind anschließend noch ins Starbucks weiter gezogen.  An dem Tag war es so grausig draußen, dass ein schöner Spaziergang im Hofgarten oder im Englischen Garten leider nicht drin war. Es hat mich aber riesig gefreut, dass wir uns nach all der Zeit endlich wieder gesehen haben und uns immer noch so gut verstehen. Es würde mich echt glücklich machen, wenn wir es im neuen Jahr öfter schaffen würden uns wieder zu Gesicht zu bekommen.

Ansonsten stand dann auch schon ganz deutlich der Herbst vor der Tür, weshalb sich auch die gemütlichen Tage zu Hause auf dem Sofa inklusive Tee, Chai Latte oder Kakao in kuscheliger Homewear und Netflix-Marathone gehäuft haben. Zu St. Martin habe ich es dieses Jahr tatsächlich geschafft ein paar Martinsgänse zu backen, die mir ganz gut gelungen sind und die ein oder anderen Brunch-, Abendessen- oder Kinodates mit Freundinnen durften natürlich auch nicht fehlen!

Hier habe ich noch ein paar Alltags-Outfits für euch. Nach dem Sommer freue ich mich meistens wirklich wieder meine Jeans, Pullis, Mäntel, Schals und Mützen hervorkramen zu können. Und wie schön auch immer die ganzen bunten Blätter an den Bäumen aussehen. Es gibt kaum was Schöneres als an einem sonnigen Herbsttag durch die Gegend zu spazieren. Nur leider hält diese Phase meistens gar nicht so lange an, bevor ich wieder meine kurzen Sommer-Outfits vermisse 😛 Spätestens dann, wenn die Bäume alle kahl sind und nur noch matschiges, nass-graues Wetter existiert. Von mir aus könnte es dann immer direkt in Schnee über gehen, aber ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann wir das letzte mal im November oder Dezember Winter-Wonderland geschweige denn weiße Weihnacht hatten.

Meine liebsten Looks für die kälteren Tage sind nach wie vor noch Pullis mit längeren Tops oder kurzen Kleidchen drunter. Leggings und Kuschelcardigans düfen natürlich nicht fehlen und von Spitze bin ich zu jeder Jahreszeit ein Fan! Ohne meinen Wintermantel unten rechts wäre ich diesen Winter echt aufgeschmissen gewesen. Die letzten Tage hatten wir eisige Temperaturen von bis zu -15 Grad und ich bin so unendlich froh, dass der Mantel so richtig warm hält. Wie wunderschön auch einfach dieses hellgrau aussieht am liebsten in Kombination mit cremefarbener Mütze, Schal und Handschuhen *.* Im Schnee leuchtet das komplette Outfit dann auch noch so richtig toll. Ich wage mich bei den Temperaturen ehrlich gesagt nicht knöchelfrei aus dem Haus, aber freue mich schon echt wieder auf diese Zeit in der man nur noch leichte Jäckchen, Frühlings-Kleidchen und Sneaker tragen kann! Wenn es nach mir geht, kann der Frühling sich nämlich jetzt langsam auf den Weg machen.

So, immerhin habe ich es jetzt schon mal geschafft den November nachzuholen. Ich hoffe, dass ich es kommende Woche dann mit dem Dezember genauso hinbekommen werde. Momentan bin ich gerade dabei Süßigkeiten zu fasten und das schon seit über 2 Wochen :O Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das zuvor noch nie gemacht habe und es eine echte Herausforderung für mich darstellt. Schokolade ist für mich besonders schwer, alles andere ist noch tragbar. Ganze 4 Wochen liegen noch vor mir und es kommt mir ungelogen schon vor wie Monate. Andererseits ist es echt mal interessant sich ein bisschen selber zu Testen und ich bin eigentlich davon überzeugt, dass ich das auch hinbekommen werde – ganz egal wie schwer es mir fällt. Nun wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag und morgen einen angenehmen Wochenstart. Für mich und meinen Freund geht es jetzt zu seiner Schwester zum Familien-Essen. Bis (hoffentlich) ganz bald wieder <3

xoxo

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